So viel zu entdecken

Donnerstag, 17. September 2015

Clickr

Clickr ist ein großes Spiel mit Potential, dass aber schlecht umgesetzt wurde. Dieses Puzzle-Spiel sah so niedlich aus, hatte gute Bewertungen und war preislich erschwinglich. Ich wurde herbe enttäuscht.

Echt schöne Oberfläche

Die Oberfläche hat mich echt überzeugt. Sie ist bunt, flippig und niedlich. Die Musik fröhlich und passend. Ein Spiel das vom Erscheinungsbild sowohl Erwachsenen als auch Kindern Freude macht. Obwohl es viele grelle Farben hat ist das Spiel in keinster Weise überladen.

Ein Spielprinzip das überzeugen könnte

Man klickt zusammenhängende Farbblöcke aus kleinen Einzelblöcken weg. Je größer der Block desto mehr Punkte gibt es. Das Spielprinzip ist zwar nicht neu, aber einfach und zusammen mit der Oberfläche passend. In sehr vielen verschiedenen Spielmodi kann man so durch Klicken und Drehen Punkte sammeln. Zumeist kämpft man dabei gegen die Zeit. In einem Modus löst man direkte Rätsel. Dabei kann man gegen Freunde und die Welt antreten. Das Spiel ist also sehr umfassend und einzelne Spielrunden machen echt Spaß.

Das große Aber

Das Spiel ist sehr unbalanciert. Immer kämpft man gegen die sehr knapp bemessene Zeit. Anstatt den schnellen Spielern Bonis zu geben und langsameren Spielern die Möglichkeit durch wiederholen voran zu kommen, stockt das Spiel so lange man nicht mehr mit dem Klicken und Drehen voran kommt. Der ständige Zeitdruck nimmt den Spiel seinen schönen Puzzlecharakter. Schon ab Level 12 des Standardmodus ist es mehr ein wildes drauf los Klicken, anstatt eines Spielens. Dies nimmt einem schnell die Freude an dem ganzen. Dass es nur einen zeitlosen Modus gibt macht dies nicht besser. Ein Zen-Modus würde den Spielern, die aufgeben mussten, wenigstens etwas vom Spiel lassen

Es ist zwar schade. Das Spiel hat nur 2/5 Punkten verdient.

Dienstag, 15. September 2015

LYNE

LYNE ist ein wunderschönes Puzzlespiel. Es ist unglaublich simpel, mit einem sehr guten Schwierigkeitsgrad. In LYNE muss man mit Linien, die sich nicht überkreuzen dürfen Kacheln der gleichen Farbe und Form verbinden. Dabei darf jede Kachel mit einer Sonderausnahme nur einmal berührt werden.

 Einfach und doch umfangreich


Das Spiel ist in seiner Einfachheit unglaublich groß und bietet langanhaltend Freude.
Es gibt Levelblöcke A bis Z mit je 26 Leveln und 1-3 täglichen Zufallsblocks. So mutet das Spiel einem hunderte verschiedener Level zu. Der Schwierigkeitsgrad einiger Level kann anspruchsvoll sein. Es gibt aber kein Level, dass sich nach ein bisschen ausprobieren nicht lösen ließe. Oft reicht es nach einer Weile einen zweiten Blick darauf zu werfen. Das Ausrobieren und damit tatsächliche Rätseln ist einfach zu erreichen. Es gibt keine Zerstörung, die einen von vorne starten lässt, und man kann jede einzelne Linie zurückziehen und umlenken.

Perfekt für Nebenher


Das schönste an dem Spiel ist sein kleines in der Größe einstellbares Fenster. So lässt sich das Spiel neben dem Lesen oder Filme schauen spielen. Dabei hat es keine nervige, laute Spielmusik. Das verbinden der Kacheln erzeugt einen aufsteigenden dezenten Klang, der das Spiel vervollkommnet aber nicht stört.

LYNE gehört zu meinen liebsten Puzzle, trotz oder wegen seiner Einfachheit.
Es bekommt von mir 5/5 Punkten.

Quell

Quell von Fallen Tree Games Ltd ist ein sehr ruhiges und entspannendes kleines Rätselspiel für Gelegenheiten. Man spielt einen Wassertropfen, der in vielen verschiedenen Leveln Perlen einsammeln muss. Der Tropfen kann aber nur angestoßen werden und stoppt erst, wenn er ein Hindernis trifft. So muss bei verschiedenen Hindernissen der kürzeste Weg zu den Perlen gefunden werden.

Die Rätsel einfach bis schwer


Die Rätsel sind unterschiedlich schwer. In einigen liegt die Lösung auf der Hand, andere haben einen Kniff den man leicht übersieht. Um auf die niedrigste Zugzahl zu kommen, muss man oft das Rätsel erneut spielen und um das Juwel zu finden wieder. Der Wiederspielfaktor des Spiels ist aber sehr gering. Hat man die Lösung braucht man nicht erneut zu spielen. Da das bei den meisten Rätselspielen so ist gibt es dafür keine Abzüge. Frustrierend ist kein Level, so dass es für das Spielprinzip nichts auszusetzen gibt.

Ruhige Atmosphäre


Das Spiel ist in ruhigen Pastelltönen gehalten. Die Grafik bleibt konstant und bietet keine Überraschungen. Es geht ums Spiel und nicht ums Bild. Die Musik ist sehr gediegen und ruhig, aber auch sehr eintönig. Sie trifft nicht meinen Geschmack und ich schalte sie grundsätzlich ab, da sie mir schnell auf die Nerven fällt. Dies ist auch ohne Probleme machbar.

Internet wirklich nötig


Das Spiel speichert deine Zugzahl pro Rätselset und vergleicht sie mit anderen Spielern. Die Verbindung mit dem Internet ist völlig unnötig bei einem Spiel, bei dem es nur eine richtige Lösung gibt. Es werden nur wieder sinnlos Daten ausgetauscht.
Ein weiterer Makel ist, dass das Spiel nur im Vollbildmodus zu spielen ist. Ich könnte mir gut vorstellen, dass es nebenher in einem kleinen Fenster als Gelegenheitsspiel einen besseren Zweck erfüllt.

Das Spiel ist nett und durchweg positiv zu betrachten. Es bekommt von mir 3/5 Punkten.

The Binding of Isaac

Eines meiner absoluten Lieblingsspiele ist "The Binding of Isaac" von Edward McCullen. Es überzeugt durch seine niedlich inszenierte Horrorkulisse und sein einfaches, abwechslungsreiches Spielprinzip, dass aber schwer zu meistern ist.

Intelligente düstere Geschichte

Die Geschichte ist sehr düster und macht auf die schweren Themen der Kindesmisshandlung, des religiösen Fanatismus und psychischer Krankheiten bei Eltern aufmerksam. Isaac ist ein kleiner Junge, der vor seiner Mutter in den Keller flüchten muss. Diese hat von Gott (einer Stimme von oben) befohlen bekommen, dass sie ihren Sohn erst von allen Sünden befreien soll und dann ihm Opfern soll. Die Geschichte lehnt sich an der biblischen Geschichte von Abraham und Isaak an und ist eine düstere moderne Umsetzung dieser.
Im Keller muss sich Isaac Würmern, Monstern, Dämonen und den sieben Todsünden stellen. Je näher er auf der Flucht immer tiefer der Hölle kommt, desto näher rückt er dem Kampf mit seiner Mutter. Verschiedene Gegenstände, die alle von seiner ungesunden Beziehung zu seiner Mutter und der Religion zeugen, machen ihn dabei stärker, entstellen ihn aber auch zusehends. Am Ende wird aus Isaac mehr ein Monster als ein kleiner Junge. Oft hilft einem nur ein Pakt mit dem Teufel weiter.

Wer jetzt der Meinung ist, dass das Spiel blasphemisch ist, der irrt sich. Das Spiel geht zwar kritisch mit biblischen Motiven um, verspottet diese nicht. Ich als überzeugter Christ kann es gerade wegen dem Umgang mit den Motiven empfehlen. Heut zu Tage wird sich selten genug damit auseinander gesetzt.

Die niedliche Grafik und geniale Umsetzung

Die niedlich anmutenden Monster passen sehr gut in die düstere Stimmung des Gesamten. Das Spiel arbeitet mit kleinen Details. Jedes Monster überzeugt durch eine eigene besondere Gestaltung. Auch hier werden klare christliche Motive verwendet wie Engel und Teufel. Hauptsächlich sind es aber Maden und Zombies. Die Interpretation der Todsünden ist hervorragend getroffen.
Die Raum- und Levelgestaltung ist schlicht und einfach. Es gibt nur Steine, Löcher und Dunghaufen als Hindernisse. Dies ermöglich einen einfachen Fokus auf alle Elemente.

Leicht zu spielen schwer zu erlernen

Das Spielprinzip ist sehr einfach mit WASD wird sich bewegt und mit den Pfeiltasten geschossen. Man muss nur ausweichen und schießen. Jetzt kommt das geniale an der Sache. Durch Zufallslevel, Zufallsmonster und Zufallsgegenstände ist kein Durchgang wie der andere. Wie bei den meisten Rouge ähnlichen Spielen muss man von vorne anfangen, wenn man stirbt. So muss man Schritt für Schritt, Durchgang für Durchgang das Bekämpfen der Monster, die trotz fester Mechanismen eine Herausforderung bilden, erlernen. Mit dem Spielen kann aber jeder durch das Spiel irgendwann kommen. Ein Durchgang dauert nur ein paar Minuten, so dass sich das Spiel immer wieder mal spielen lässt.

Das Spiel bekommt 5/5 Punkten.

Montag, 14. September 2015

Willkommen in meiner Computerspielecke

Ich spiele sehr gerne Computerspiele. In diesem Blog möchte ich euch gerne meine Computerspiele, die ich besitze vorstellen und bewerten. Des weiteren programmiere ich selbst. Auch hierzu wird es einige Blognachrichten geben. Ich hoffe euch wird mein Blog gefallen. Ich bin gespannt auf neue Kommentare und viele Follower.

Neben Computerspielen ist meine große Leidenschaft das Schreiben. Solltet ihr also auch das Interesse an Fantasy Literatur haben besucht doch meine Webseite.